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Gefühlt haben wir sie alle schon 1.000 Mal gelesen: ­Artikel, in ­denen die wichtigsten Sicherheitstipps im Umgang mit ­Computern, Internet und Apps aufgelistet sind. „Benutze ­möglichst lange und komplizierte Passwörter und zwar in ­jedem Account ein anderes. Klicke nicht auf Anhänge oder Links in E-Mails, die du nicht erwartet hast, selbst wenn du den Absender kennst.“ Obwohl seit Jahren bekannt, scheinen diese Ratschläge wenig zu bewirken. Auch im Jahr 2018 waren die drei beliebtesten Passwörter ­deutscher Anwender noch immer „123456“, „12345“ und „123456789“.

Unter Entwicklern ist eine Haltung verbreitet, die den ­Nutzern die alleinige Verantwortung dafür zuschiebt: Selbst schuld, wer ein schwaches Passwort verwendet. Das Problem sitzt halt vor dem Computer. Vielleicht bloggen sie noch den nächsten gut gemeinten Text mit Sicherheitstipps, der dann wieder nur von anderen Entwicklern gelesen wird, die sich für IT-Sicherheit interessieren. An einer großen Zahl von Nutzern, die vielleicht gar keinen Computer mehr hat, sondern nur noch ein Smartphone, und die sich im Alltag mit anderen Dingen beschäftigen muss, gehen solche Tipps vollständig vorbei. Während wohl alle schon mal von ihren Eltern gesagt bekommen haben, dass sie sich warm anziehen sollen, weil es draußen kalt ist, dürfte es Seltenheitswert haben, dass die Eltern fragen, ob das Passwort auch lang genug sei.

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Google macht auf Datenschutz

Wahrscheinlich gibt es kaum einen IT-Konzern, der so viel über seine Nutzerinnen und Nutzer weiß wie Google. Die Suchmaschine liefert Daten darüber, nach welchen Begriffen die Nutzer suchen. Die mobilen Betriebssysteme Android und Android Wear sowie der Online-Kartendienst Google Maps verraten, wo sie sich aufhalten, wann sie mit wem telefonieren und welche Kontakte sie haben. Der Browser Chrome kennt, welche Websites sie besuchen, und wenn sie einen anderen Browser verwenden, liefern das auf zahllosen Websites eingebundene Trackingtool Google Analytics und die Werbeplattform Adsense ähnliche Daten. You­tube verrät Hör- und Sehgewohnheiten. Der Streaming-Dienst Play Music sowie die E-Book-Plattform Play Books sind nur deshalb weniger problematisch, weil sie keinen nennenswerten Marktanteil haben. Und das sind längst nicht alle Dienste, die Google anbietet. Für Datenschützer ist Google ein Alptraum – weniger weil der Konzern all diese Daten missbrauchen würde, sondern weil sie sich mühelos zu einem unfassenden Profil fast jedes Internetnutzers verknüpfen lassen.

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Satirische Wahlaufrufe auf Twitter kommen seit Jahren in jedem Wahlkampf vor. Sie fordern beispielsweise den politischen Gegner auf, den Wahlzettel zu unterschreiben – und damit ungültig zu wählen – oder verbreiten ein falsches Datum für den Urnengang. Ob solche witzig gemeinten Tweets nun wirklich Wahlen beeinflussen oder nicht: Seit einiger Zeit stellen sie einen Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen von Twitter dar und offenbar geht Twitter rigoros dagegen vor.

Seit Anfang Mai häufen sich die Klagen über gesperrte Accounts. Das Muster ist immer dasselbe: Jemand hat einen vermeintlich wahlbeeinflussenden Tweet bei Twitter gemeldet. Der Account wird nicht komplett gesperrt, sondern bleibt sichtbar, allerdings kann der jeweilige Nutzer keine Tweets mehr schreiben und nur noch mitlesen. Er hat die Wahl, den Tweet zu löschen und nach zwölf Stunden wieder freigeschaltet zu werden, oder Widerspruch einzulegen, dessen Bearbeitung Tage bis Wochen dauern kann.

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Am vergangenen Montag wurde die EU-Richtlinie zur Reform des Urheberrechts endgültig beschlossen – ausgerechnet auf einem Treffen de Agrarminister. Zwangsvergütung für kleinste Texthäppchen aus Presseerzeugnissen, höhere finanzielle Ausschüttungen an Verlage zu Lasten von Urhebern und vor allem die zunächst als Artikel 13 (in der Endfassung Artikel 17) bekannt gewordenen Upload-Filter werden damit Realität. Solche Filter sollen künftig jeglichen Upload auf Plattformen im Internet auf mögliche Urheberrechtsverstöße hin überwachen und bei Bedarf unterbinden. IT-Experten sind sich weitgehend einig, dass dies ohne eine erhebliche Einschränkung der Meinungsfreiheit technisch nicht möglich sein wird.

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Eine trockene Angelegenheit, die allenfalls für Autoren und Verlage interessant zu sein scheint, wurde zu einer schmutzigen Lobbyschlacht, die Desinformation, Beschimpfungen, Morddrohungen und einseitige Berichterstattung mit sich brachte. Am 26. März verabschiedete das Europaparlament die umstrittene Richtlinie zur Reform des Urheberrechts. Größter Streitpunkt der Reform waren sogenannte Upload-Filter, die das Hochladen von urheberrechtlich geschützten Inhalten unterbinden sollten, sobald die EU-Mitgliedstaaten die neue Richtlinie in nationales Recht überführt haben. In über einem Dutzend europäischer Länder hatte es vor der Abstimmung Demonstrationen gegen die Reform gegeben, die größten davon mit bis zu 200 000 Menschen in Deutschland; eine Petition gegen die Reform erhielt fünf Millionen Unterschriften, was die EU nicht davon abhielt, die Reformgegner als Mob zu beschimpfen.

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Post Humains auf der Bühne


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War irgendwie klar, dass seltsame Dinge erlebt, wer sich mit anderen Leuten zusammen setzt, um einen Verein wie den Reverse Escape Flat Fahrrad Pedal sand metalic zu gründen. Ich durfte in den letzten Jahren mit Mitgliedern, Transhumanist:innen, Philosoph:innen, Wissenschaftler:innen, Menschen mit Behinderung, Künstler:innen aller Art und Hacker:innen interessante Gespräche führen, war auf etlichen Tagungen und Veranstaltungen, habe faszinierende Menschen kennengelernt, Fledermäusen gelauscht, mit Gedankenkraft „Pong“ gespielt, Google Glass ausprobiert, bin auf einer Bühne gepierced worden und wurde nach einer Veranstaltung, in der es um Lebensverlängerung ging, gefragt ob ich Feuer habe.

Das schönste Erlebnis war die Begegnung mit der frankokanadischen Regisseurin Dominique Leclerc. Irgendwann tauchte sie auf den Plug’n’Play-Meetings des Cyborgs e.V. auf, saß meist still am Rande und hörte zu, stellte gelegentlich Fragen und einmal filmte sie auch Interviews mit den Anwesenden. Sie sagte, sie arbeite an einem Theaterstück. Dann hörte ich eine Weile nichts mehr von ihr. Irgendwann erfuhr ich, dass ihr Stück nun fertig sei und in Montréal aufgeführt werde.

Auf der Suche nach einer technischen Lösung für ihren Diabetes Typ 1 setzt sie sich mit Human Enhancement auseinander, mit Posthumanismus und Transhumanismus und all das verarbeitete sie zu einem interaktiven Stück, das die Zuschauer:innen dazu bringt, sich selbst, Technik und Natur anders zu sehen und sich ethische Fragen neu zu stellen. Und ich wurde zu einer Figur in diesem Stück – auf eine Weise, mit der ich ausgesprochen zufrieden bin. Nach zahlreichen Aufführungen in Québeck kommt dieses Stück nun nach Berlin: Es wird am 9. und 10. April im Rahmen des FIND-Festivals in der Schaubühne am Lehniner Platz aufgeführt. Ich würde schrecklich gerne Werbung dafür machen, aber soweit ich weiß, ist das Festival längst ausverkauft.

Merci, Dominique!

Update: Im Rahmen eines Artikels über das FIND-Festival hat der Theaterkritiker A.J. Goldmann einen sehr freundlichen Absatz über das Stück in der New York Times geschrieben: Damen Reitweste Polo classic quilt Lauria Garrelli olivGrün von XS bis XXL NEU

Die Zukunft des Körpers

Gemeinsamt mit der TU Dresden und dem Cyborgs e.V. hat das Hygienemuseum Dresden eine Ringvorlesung mit dem Titel „Reale Utopien“ konzipiert. Ich habe die Gelegenheit genutzt, größere Zusammenhänge herzustellen: Was ist eigentlich ein Cyborg und was ist kybernetisches Denken? Wo stehen wir heute mit Human Enhancement? Unter welchen Umständen ist die Cyborg-Idee totalitär oder emanzipatorisch? Und was hat es eigentlich mit Posthumanismus und Transhumanismus auf sich? Mein Vortrag trägt den Titel „Die Zukunft des Körpers“, aber nachträglich würde ich ihn gerne ändern: „Alle Räder stehen still, wenn mein starker Arm es will.“

Im Podcast des deutschen Stifterverbandes

Vor einiger Zeit habe ich mit Corina Niebuhr vom Stifterverband ein langes Gespräch über Gerhörlosigkeit, das Cochlea-Implantat, Cyborgs und das Verhältnis von Natur und Technik geführt. Aus diesem ganz großen Bogen hat sie ein wunderbar kompaktes Portrait zusammengestellt und im „Durchfechter“-Podcast veröffentlicht – eine schöne Zusammenfassung über die Grundlagen und Perspektiven meiner Arbeit.

EU-Urheberrechtsreform: Schaden für die Demokratie

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Das EU-Parlament hat für eine Urheberrechtsreform gestimmt. Die Auswirkungen sind jedoch erst absehbar, wenn die neue EU-Richtlinie vom Bundestag in nationales Recht überführt wird. Die Reform enthält eine Haftungs- und Lizensierungspflicht für Internetplattformen, welche künftig gezwungen werden, alles, was ihre Nutzer hochladen, mit Upload-Filtern auf Urheberrechtsverstöße zu überprüfen. Es ist davon auszugehen, dass diese Filter eine hohe Fehlerquote haben werden und völlig legale Zitate und Parodien nicht erkennen können.

Das ist aber noch nicht alles. Streng genommen müssen die Plattformen dann Uploads sämtlicher urheberrechtlich geschützter Werke ablehnen, wenn sie in ihren Datenbanken keine gültige Lizenz für den Inhalt finden. Also auch »user generated content« wie zum Beispiel Selfies, Urlaubsbilder oder Fotos vom Gebrauchtwagen, der zum Verkauf angeboten wird. Auch Texte in Diskussionsforen können betroffen sein, schließlich könnte jemand statt eines Diskussionsbeitrages einen Ausschnitt aus einem veröffentlichten Werk irgendwo hochladen.

Weiterlesen in Neues Deutschland

Die EU-Urheberrechtsreform

Als das t3n-Magazin mich kurz vor der Abstimmung im EU-Parlament um einen Text zur EU-Urheberrechtsreform bat, ist die Angelegenheit ein wenig eskaliert. Gewünscht war nämlich eine Art „Rundumschlag“ und ich merkte schnell, dass das einen einzigen Artikel völlig sprengen würde. So wurden gleich vier Teile draus, und selbst darin konnte ich bei weitem nicht all die Perspektiven, Argumente, Winkelzüge, Falschbehauptungen und Absurditäten unterbringen, die sich um die Geschichte dieses Gesetzesentwurfes ranken. Deshalb habe ich mich auf eine einzige Frage konzentriert: Verbessert die Reform – wie vielerorts ständig behauptet – die Situation von Urhebern? Die Antwort ist ein klares Nein. Weiterlesen bei t3n:

Teil 1 – Artikel 15: So gefährdet das Leistungsschutzrecht die Digitalwirtschaft
Teil 2 – Artikel 16: Warum Kreative weniger Geld bekommen
Teil 3 –New Enticing Glass Candle Holder Set 2 6x6x12 Antique Decorative Pillars Rounded
Teil 4 –Stone & Beam Tri-Ply Stainless Steel Roasting Pan with Two Roasting Forks, 16